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Wissenswertes, Informationen und Neuigkeiten direkt aus dem Fachplanungsbüro für Aufzugsanlagen.

WARUM MACHT EINE AUSSCHREIBUNG ZUR MODERNISIERUNG VON AUFZUGSANLAGEN SINN?

In der Regel gehört das Thema Aufzüge nicht zur Kernkompetenz von Eigentümern, Verwaltern und Betreibern von Immobilien. Steht ein neuer Aufzug oder die Modernisierung einer Bestandsanlage an, sind die eingeholten Angebote der verschiedenen Hersteller meist undurchsichtig und schwer vergleichbar.

Durch eine herstellerneutrale Ausschreibung wird der gewünschte Leistungsumfang festgelegt und vergleichbare Angebote mit identischen Leistungsumfang am Markt abgefragt. Im Anschluss werden die eingegangenen Angebote fachlich ausgewertet. Damit wird die normkonforme Umsetzung sowie ein optimales Preis-Leistungsverhältnis sichergestellt.

 

Ablauf:

  • Erstellung des Leistungsverzeichnis
  • Festlegung des geeigneten Bieterkreises
  • Versand der Ausschreibungsunterlagen inkl. Angebotsfrist
  • Angebotsprüfung, Auswertung, Erstellung eines Preisspiegels
  • Durchführung von Bietergesprächen inkl. Preisverhandlung
  • Erstellung finaler Preisspiegel + Vergabeempfehlung zur Auftragserteilung

 

Vorteile:

  • Ganzheitliche Betrachtung des Aufzuges und Objektes
  • Berücksichtigung aller techn. und wirtschaftl. Aspekte des Eigentümers
  • Beachtung von Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Stand der Technik
  • Keine Produkt-Bindungen durch frei am Markt erhältl. Komponenten
  • Aufzugshersteller können den Kundenwunsch präzise umsetzen
  • Kostenersparnis und Transparenz

 

Tipp:

Holen Sie sich professionelle Unterstützung vom Fachplanungsbüro Ihres Vertrauens dazu.

ZEISBERG LiftKonzepte als unabhängiger Fachplaner für Aufzugsanlagen berät Sie gern und unterstützt Sie von der Planung über die Ausschreibung bis zur Bauherrenabnahme.

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Ausschreibung

EXPO REAL 2021 - Messe München

Wir waren dabei. Schön war's...

Viele interessante Gespräche, neue Sichtweisen und Anregungen, und vor Allem – persönlich.

 

Auch die Immobilienbranche befindet sich im Wandel.

Die größten Herausforderungen sind Themen wie „Nachhaltigkeit“ und „Digitalisierung / IOT“.

 

Wir sind stolz, als Partner diesen Weg aktiv zu begleiten und mit unseren Fach-Planungsleistungen

zur Modernisierung & Neubau von Aufzugsanlagen sowie im Liftbetriebsmanagement mitzugestalten.

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ExpoReal 2021

AUFZUG IM GLAS-SCHACHTGERÜST – WAS IST ZU BEACHTEN?

Die Mehrzahl der Aufzüge wird in einem Schacht aus Beton oder Mauerwerk betrieben. Je nach Einsatzort werden aber auch viele Aufzüge in einem Schachtgerüst aus Stahl mit Glasverkleidung betrieben. Das hat meist optische Gründe und/oder Platzgründe und betrifft Aufzüge im Innen- und Außenbereich.

Auch diese Aufzüge kommen irgendwann in die Jahre und müssen modernisiert werden. Grundsätzlich gilt heute VSG-Glas als aktueller Stand der Technik bei Schachtgerüsten. Ältere Schachtgerüste haben allerdings häufig Drahtglas oder anderes Glas verbaut.

Dabei stellt sich oft die Frage, was passiert mit dem Schachtgerüst?

Kann es so bleiben oder muss es auch modernisiert werden?

Entspricht die Verglasung noch dem aktuellen Stand der Technik?

 

Es bieten sich i. d. R. folgende Möglichkeiten:

 

1. Aufzug neu, Schachtgerüst neu

Dabei wird der alte Aufzug samt Schachtgerüst demontiert, entsorgt und gegen eine komplette Neuanlage inkl. neuem Schachtgerüst mit VSG-Verglasung ersetzt.

 

2. Aufzug neu, Schachtgerüst bleibt bestehen

Dabei wird nur der alte Aufzug demontiert, entsorgt und gegen eine komplette Neuanlage ersetzt. Das Schachtgerüst bleibt bestehen. Achtung: Hierbei sind eine statische Prüfung sowie meist Anpassungen erforderlich (z.B. Austausch des Glases gegen VSG-Glas oder Verkleidung mit Stahlblech oder Anbringen von Verbundsicherheitsfolie)

 

3. Aufzug Teil-Modernisierung, Schachtgerüst bleibt bestehen

Dabei werden lediglich die notwendigen Hauptkomponenten des Aufzuges demontiert, entsorgt und gegen neue Bauteile nach aktuellem Stand der Technik ersetzt. Bei der sog. „Techniksanierung“ bleiben Führungsschienen, Gegengewicht, etc. bestehen. Das Schachtgerüst bleibt ebenfalls im Wesentlichen unberührt.

 

Denn, während Aufzugsanlagen gemäß Betriebssicherheitsverordnung nach Stand der Technik betrieben werden müssen (Bestandsschutz wurde aufgehoben), wird der Aufzugsschacht als Bestandteil des Gebäudes gesehen und ist damit dem Baurecht zugeordnet. Bei gleicher Nutzung, ohne Änderungen kann das Schachtgerüst also weiterverwendet werden.

Je nach Verschleißspuren, Glasart oder Befestigungen können natürlich Anpassungen dennoch sinnvoll sein, grundsätzlich sind die entsprechenden Normen und Verordnungen zu beachten.

 

Entscheidend ist der Zustand des Schachtgerüstes, die Nutzung der Aufzugsanlage, das vorhandene Budget und die strategische Ausrichtung des Eigentümers. Alle Möglichkeiten haben Vor- und Nachteile, welcher Weg wirtschaftlich am Sinnvollsten ist, muss also im Einzelfall entschieden werden.

Wir beraten Sie gern, sprechen Sie uns an…

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Glas-Schachtgerüst

TIPPS + FAKTEN ZUR MODERNISIERUNG VON AUFZÜGEN

Viele Eigentümer und Betreiber von Immobilien beschäftigen sich früher oder später mit dem Thema Modernisierung oder Austausch Ihrer Aufzugsanlagen.

Dabei tauchen viele Fragen zum richtigen Zeitpunkt, dem Ablauf und den Rahmenbedingungen auf.

Wir haben die wichtigsten Info’s zusammengetragen und im nachfolgenden Artikel veröffentlicht.

An dieser Stelle auch einen Dank an die Redaktion des LIFTjournal für die tolle Zusammenarbeit.

Bei Fragen können Sie uns gern ansprechen…

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2-WEGE-NOTRUFSYSTEM AM AUFZUG IST PFLICHT

Aus gegebenem Anlass möchten wir Sie erneut darauf hinweisen, dass jede Aufzugsanlage mit einem 2-Wege-Notrufsystem ausgestattet sein muss.

Dies schreibt die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) beim Betrieb von Aufzugsanlagen vor und ist bereits seit 01.01.2021 verpflichtend.

Als Betreiber einer Aufzugsanlage werden Sie einem Arbeitgeber gleichgestellt und sind für den sicheren Betrieb und die Umsetzung der Betreiberpflichten verantwortlich.

Hier die wesentlichen Betreiberpflichten im Überblick:

  • Zwei-Wege-Notrufsystem im Aufzug
  • Regelmäßige ZÜS-Prüfungen
  • Vorhandensein der Prüfplakette im Fahrkorb
  • Vorhandensein eines Notfallplanes
  • Qualifizierte Wartungen nach DIN 13015
  • Regelmäßige Inaugenscheinnahme durch beauftragte Person
  • Vollständigkeit der Dokumentation am Betriebsort
  • Regelmäßige Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung
  • Der Betrieb muss nach dem Stand der Technik erfolgen; (Bestandsschutz für ältere Aufzüge wurde aufgehoben)

Wir beraten Sie gern zu Betreiberpflichten, Haftungsrisiken, etc. und helfen Ihnen, Ihrer Betreiberverantwortung gerecht zu werden.

Im Übrigen übernehmen wir auch das Liftmanagement Ihrer Aufzugsanlagen oder das komplette Betreiberpaket für Sie.

Sprechen Sie uns an…

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2-Wege-Notrufsystem Aufzug

WASSERSCHADEN AM AUFZUG

Jeder kennt es – keiner braucht es …

Wenn in Folge eines Wasserschadens im Objekt die Schachtgrube des Aufzuges voller Wasser steht, gibt es ein zusätzliches Problem.
Wie groß der Schaden am Aufzug tatsächlich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Wie hoch und wie lang steht das Wasser in der Schachtgrube?
Welche Komponenten sind in der Schachtgrube verbaut, welche sind betroffen?
Gab es einen Kurzschluss, ist Kriechwasser zu erwarten?

 

Was ist zu tun?

  • Hauptschalter ausstellen
  • Aufzug außer Betrieb nehmen
  • Wartungsunternehmen verständigen
  • Versicherungsunternehmen verständigen
  • Schacht vom Fachunternehmen auspumpen lassen
  • Schacht trocknen lassen

 

Was ist alles kaputt? - Gibt es Folgeschäden?

  • Schadensanalyse durchführen lassen
  • Reparaturangebot anfordern
  • Reparaturvorschlag hinterfragen und besprechen

 

Unser Tipp:

Holen Sie sich professionelle Beratung und Unterstützung vom Sachverständigenbüro dazu.

 

ZEISBERG LiftKonzepte führt unabhängige Schadensanalysen u. A. für alle Versicherungen durch. Dabei stellen wir die Schäden fest, ermitteln die schadensbedingten Reparaturkosten und fordern bzw. überprüfen das Reparaturangebot.

Natürlich betreuen wir Sie auch im Anschluss bei Montageüberwachung, Bauherrenabnahme und Übergabe der instandgesetzten Aufzugsanlage.

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Wasserschaden Aufzug

FÖRDERUNG VON AUFZÜGEN

Wussten Sie, dass die Modernisierung und Neuerrichtung sowie der nachträgliche Anbau von Aufzügen sowohl vom Bund als auch vom Land gefördert wird?

Die Barriere-Reduzierung im privaten und öffentlichen Sektor hat weiterhin hohe Priorität. Aufgrund der hohen Nachfrage für Investitionszuschüsse wurde der Bundes-Etat in diesem Jahr sogar auf 130 Mio. € erhöht.

Förderfähig sind u. A. Maßnahmen zur Überwindung von Treppen und Stufen, z. B. Aufzüge. Aber auch Maßnahmen zur besseren Kommunikation, Orientierung und Hilfe im Alltag, wie z. B. Bedienelemente und Notrufsysteme des Aufzuges. Zudem werden projektbezogene Nebenleistungen wie Putz-, Maler- und sonstige Arbeiten unterstützt.

Um diesem Anspruch Rechnung zu tragen, wird das Förderprogramm 455-B der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) bereitgestellt. Bei Einzelmaßnahmen zur Barriere-Reduzierung können bis zu 10% der förderfähigen Investitionskosten der Maßnahme bezuschusst werden. Darüber hinaus werden die länderspezifischen Förderprogramme 233/234 angeboten. Die Förderungen und Bezuschussungen können über die KFW sowie über die Stadtverwaltungen beantragt werden.

Wichtig:
Die Beantragung der Förderungen muss vor Baubeginn erfolgen!
Die Maßnahmen müssen best. techn. Anforderungen entsprechen (DIN 18040-1 und DIN EN 81-70).

Übrigens:
Um Ihre Maßnahmen und Projekte im Bedarfsfall liquiditätsschonend umsetzen zu können, gibt es auch individuell abgestimmte Finanzierungs-Lösungen.

Das Team vom Planungs- und Sachverständigenbüro ZEISBERG LiftKonzepte berät und unterstützt Sie im Vorfeld unabhängig und neutral.

Darüber hinaus begleiten wir Sie über das gesamte Projekt von der Planung über die Ausschreibung bis zur Bauüberwachung.

Sprechen Sie uns gern an...

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Außenaufzug

Aufzugsmodernisierung - aber wann?

Eine Frage, die viele Aufzugsbetreiber beschäftigt: „Wann ist die Modernisierung des Aufzuges eigentlich technisch und wirtschaftlich sinnvoll?“

Die durchschnittliche Lebensdauer eines Aufzuges liegt bei 25 – 30 Jahren, die Antwort ist dennoch vielschichtig und individuell.

Die sich stetig verändernden Gesetze, Normen und Vorschriften im Bereich Fördertechnik und Betriebssicherheit, aber auch Themen wie Betreiberpflichten und Haftungsrisiko machen die Entscheidungsfindung für Immobilien- und Aufzugsbetreiber nicht leicht.

Wichtige Indikatoren zur ersten Einschätzung sind:

  • Der Aufzug entspricht nicht dem Stand der Technik
  • Kostenintensive Mängel laut Gefährdungsbeurteilung und/oder ZÜS-Bericht
  • Die Verschleißgrenze ist erreicht oder überschritten
  • Die Störungshäufigkeit steigt
  • Die Reparatur- / Instandhaltungskosten steigen
  • Die Ersatzteilverfügbarkeit ist eingeschränkt oder abgekündigt
  • Die Nutzung des Gebäudes / Aufzuges ändert sich
  • Die Optik des Aufzuges soll verbessert werden
  • Barrierefreiheit / Behindertengerechtigkeit soll realisiert werden

Was unter Berücksichtigung des jeweiligen Gebäudes sowie der entspr. Nutzung technisch und wirtschaftlich sinnvoll oder gar zwingend ist, sollte also im Vorfeld umfassend geprüft werden.

Unser Tipp:

Lassen Sie sich fachlich beraten und ein aussagekräftiges Konzept inkl. Budgetvorschlag erstellen.

Das schafft Transparenz und dient als fundierte Grundlage für weitere Entscheidungen.

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Modernisierung Aufzug

Betreiberpflicht Aufzug

Hier ein Beitrag von www.lift-journal.de zum Thema Aufzugsbetreiber.

 

Das Team von "ZEISBERG LiftKonzepte" hilft Ihnen, durchzublicken.

Wir haben Ihre Betreiberpflichten im Blick.

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Ostergrüße

Ein schönes Osterfest und sichere Aufzugsfahrten

wünschen Ihnen das Team von ZEISBERG LiftKonzepte!

Bleiben Sie gesund in diesen Zeiten..

Ostergruss vom Fachplaner

Bestandsschutz an Aufzügen

In Deutschland sind aktuell rund 765.000 Aufzugsanlagen registriert, Tendenz steigend. Davon haben ca. 35% eine Betriebsdauer von 30 Jahren und mehr hinter sich. Das betrifft sowohl elektrisch angetriebene Seilaufzüge als auch hydraulisch angetriebene Aufzüge in Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie öffentlichen Gebäuden.

Eine immer wieder auftretende Frage in diesem Zusammenhang ist: „Gibt es eigentlich Bestandsschutz für alte Aufzüge?“

Die Antwort lautet: "Nein, gemäß Novellierung der Betriebssicherheitsverordnung im Jahr 2015 wurde der Bestandsschutz für Aufzugsanlagen aufgehoben."

Bevor jedoch übereilt gehandelt wird, ist unsere Empfehlung: Lassen Sie sich auf Grundlage einer Gefährdungsbeurteilung ein Konzept zur Anpassung an den aktuellen Stand der Technik erstellen. Dabei wird klar, ob und wann eine Modernisierung Ihrer Aufzugsanlage technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Wir beraten Sie gern.

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Gefährdungsbeurteilung Aufzug vom Fachplaner